Wie sollen wir vorgehen, um eine gute Website zu bekommen?

So bekommen wir eine gute Website

Damit wir uns langfristig digital gut aufstellen und erfolgreiches Marketing machen können, brauchen wir eine gute Website. Die Website ist die zentrale Stelle unseres digitalen Schaffens. Eine gute Website ensteht allerdings nicht in einem Projekt, wir brauchen fortwährende Weiterentwicklung.

Wir behandeln unsere Website nicht als Projekt

Typischerweise wird eine Website als Projekt behandelt.

Nicht selten wird das entwickeln einer Website von Agenturen mit dem Bau eines echten Hauses verglichen.

Es wird also zunächst geschaut, welche Wünsche der Hausbauer hat und dann wird ein Plan entwickelt. Der Plan versucht möglichst viele Aspekte der Zukunft zu berücksichtigen. Es wird ein Extra-Kinderzimmer eingeplant. Außerdem wird angenommen, dass man im Alter nicht mehr so viele Treppen laufen kann und deswegen werden die wichtigsten Zimmer auf einer Etage geplant.

Sobald das Haus gebaut ist, zieht man ein und wohnt dort 30, 40 oder mehr Jahre.

Im Laufe der Zeit nimmt man vielleicht kleinere Anpassungen vor, aber wirkliche große Änderungen sind einfach nicht mehr möglich. 

Stellen wir uns jetzt vor, es wäre möglich in ein flexibles Haus zu bauen. Also ein Haus, dass wir jederzeit beliebig verändern kann. Es wäre ziemlich einfach möglich ein neues Zimmer anzubauen, Möbel auszutauschen, ein Zimmer zu vergrößern oder zu verkleinern. Es wäre also alles möglich, was wir uns vorstellen und bezahlen können.

Ein frisch verheiratetes Paar würde sich wahrscheinlich erstmal nur ein kleines Haus mit 2 Zimmern bauen. Dann bekommt das Ehepaar zwei Kinder und erweitert das Haus um entsprechend. Nach 25 Jahren ziehen die Kinder aus und die zwei Kinderzimmer weichen z.B. einem eigenen Fitnessraum.

Die Entstehung des flexiblen Hauses würde komplett anders verlaufen als die eines echten Hauses. 

Beim echten Haus müssten wir versuchen möglichst viel über die Zukunft vorauszusagen, um bereits jetzt die möglichst beste Entscheidung zu treffen.

Beim flexiblen Haus würden wir versuchen die Gegenwart möglichst gut zu verstehen, um unseren aktuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. Diese gegenwärtigen Bedürfnisse würden wir nur mit den Parametern der Zukunft verbinden, die wir bereits kennen.

Wir würden nicht versuchen Dinge einer weit entfernten Zukunft anzunehmen.

Müssten wir auch nicht, denn wir können das Haus jederzeit anpassen.

Schauen wir uns die Häuser an, die vor 20-30 Jahren gebaut wurden. Die allermeisten Häuser erkennen wir sofort daran, dass sie veraltet sind.

Egal, wie stabil das Haus ist oder wie gut der Architekt das Haus geplant hat. Es wirkt in den meisten Fällen veraltet. Keiner würde ein Haus heute genauso bauen, wie vor 30 Jahren. Zu viele Erfahrungen, Erkenntnisse und Möglichkeiten sind hinzugekommen.

Uns fällt es schwer die Möglichkeiten der digitalen Welt richtig zu erfassen.

Nichts in der realen Welt ist mit dem vergleichbar, was uns die digitale Welt bietet.

Dennoch versuchen wir immer wieder die Konzepte der echten Welt einfach auf die digitale Welt zu übertragen.

Und so hat es sich etabliert eine Website wie ein Bau-Projekt zu behandeln. Es wird ein Ziel definiert, es wird eine Analyse gemacht und es wird ein Plan geschrieben. Dann wird der Plan in die Tat umgesetzt und an Tag X gibt es einen Launch - die Website wird veröffentlicht.

Agenturen erhalten für diesen Prozess eine Menge Geld. Ebenso, wie Architekten und Bauleiter bei Häusern. Und genauso wie bei einem Haus kostet eine sehr umfangreiche Website mehr als 50.000 Euro oder 100.000 Euro, während eine weniger umfangreiche Website dann vielleicht nur 5.000 Euro kostet.

Versteht mich nicht falsch. Der Preis ist nicht das Problem.

Es gibt eine bessere Herangehensweise

Eine Website ist ein digitales Produkt, dass sich jederzeit durch Veränderung des Codes von Programmieren anpassen lässt.

Aktuell brauchen wir Bewerbungen auf die Vakanzen. Bald wollen wir über die Website weitere Kunden akquirieren und in einem Jahr möchten wir vielleicht Bestandskunden in den Fokus stellen.

Genau das muss unsere Strategie berücksichtigen:

Wir brauchen Routinen und Prozesse, die uns stets unsere aktuellen Bedürfnisse aufzeigen. Wir machen das zunächst über Meetings mit den verschiedenen Abteilungen und werden das mit der Zeit Stück für Stück weiter systematisieren. In ca. 6 Monaten reduzieren wir die Zahl der Meetings wieder.

Wir investieren nicht einmalig ein große Summe in die Website, sondern wir definieren ein monatliches Budget. Dieses Budget nutzen wir um jeden Monat, jede Woche und bald jeden Tag besser zu werden - besser in der Erreichung unserer Ziele.

Was wir also aktuell nicht brauchen, ist eine Website-Agentur!

Sondern...

Wir bauen uns ein Kompetenz-Team auf: UX, Design, PHP, Texter. Damit haben wir die volle Kontrolle über die Weiterentwicklung und können jederzeit flexibel reagieren. Wenn Lücken entstehen, dann können wir diese schnell ausgleichen.

Was ist aber nun eine gute Website?

Es gibt im Grunde keinen objektiven Maßstab, an dem wir erkennen können, ob eine Website gut ist oder nicht.

Die meisten vergleichen ihre Website mit anderen Websites aus ihrer Branche. Vor allem wird die Optik bzw. das Design verglichen. Wir sollten das nicht machen, denn Geschmack zu vergleichen, macht wenig Sinn.

Es gibt natürlich psychologische Aspekte einer Website, die wir berücksichtigen sollten. Manche Elemente haben sich als Standard etabliert und wir sind (noch) nicht relevant genug, um diese in Frage zu stellen.

Websites sind wie Filme. Egal, was die professionellen Kritiker sagen, am Ende entscheiden die Besucher über Erfolg und Misserfolg.